Exkursion vom 25. März 2017

16 Vogelentdecker/-innen gingen im Dietikon auf die Pirsch, um den Eisvogel zu finden. Ich nehm’s voraus: Vom Eisvogel dieses Mal keine Spur!

Gleich zu Beginn begrüsste uns ein Hausrotschwanz, und auf der ganzen Tour wurden wir von Zilpzalp-Klängen begleitet. Sobald wir in die Auen eintauchten, schmetterte der Zaunkönig sein Repertoire, und auch das Rotkehlchen, die Mönchsgrasmücke und der Kleiber wirkten am Morgenkonzert kräftig mit.

Die Wasserkraftwerke an der Limmat haben gute Lösungen für Mensch und Natur gefunden bei der Sicherstellung von Hochwasserschutz und Biodiversität. Die Wege an der Limmat führen zwar ganz nah an Autobahn und Sportplätzen vorbei, und dennoch entdeckten wir über 40 Vogelarten. Ein echtes Highlight war der Mittelspecht, der uns Zeit zum beobachten gewährte. Auch ein Kleiber-Paar liess uns in Ruhe gucken, und ebenso das Sommergoldhähnchen, das herrlich tirilierte, lange bevor wir es entdecken konnten. Auch das Wasser ist dort ziemlich belebt: Da und dort ein Teichhuhn, Gänsesäger-Paare, prächtige Haubentaucher und zielsichere Zwergtaucher neben den „gewöhnlicheren“ Reiher-, Kolben-, Schnatter-, Stockenten ...

Glücklich und zufrieden von der Tour, angeführt von Barbara Huber und Verena Steinmann, die uns mit ihren Fernrohren die Highlights heranzoomten und uns im Vogelstimmen-Vokabular unterrichteten, fuhren wir nach Hause.

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