19 Männer und Frauen besammelten sich am frühen und bitterkalten Sonntagmorgen, um mit Feldstechern, Fernrohren und geschärften Ohren das im Entstehen begriffene Eulach-Hochwasserschutz-Naturschutzgebiet nach Vögeln auszukundschaften. Wenige ausser dem Exkursionsleiter Stefan Wymann waren sich zuvor bewusst gewesen, dass Hegmatten als Zugvogelhotspot gilt. Das war danach allen klar, denn wir fanden Steinschmätzer, Braunkehlchen, Bergpieper und Trauerschnäpper.

Den Graureiher (Bild in der Einladung) suchten wir vergebens. Umso mehr erfreuten wir uns am fröhlichen Tirilieren der Mönchsgrasmücken, an den Hausrotschwanz-Paaren, den Grünfinken und Girlitzen, Gartenbaumläufern und Stieglitzen, die sich hier wohl zu fühlen scheinen. Ein Highlight waren die im Singflug trillernden Feldlerchen, die hier irgendwo im weiten Grün brüten und ihre Jungen aufziehen.

Die Naturschutzpflege der Hegmatten ist seit 2012 in den Händen der Jugendgruppe Natrix, die ihren Job ausgezeichnet macht, was die Vielfalt der hier zu ortenden Vögel beweist: neben den gewöhnlicheren Meisen, Schwalben und Stelzen flogen uns Bluthänflinge und Teichrohrsänger vor unserer Linse.

Einmal mehr glücklich über die vielen spontanen Vogelbegegnungen dank dem grossen Wissen des Leiters und kundiger Teilnehmerinnen kehrten die Vogelpirscher/innen nach Hause zurück.
Erika Salzmann

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