Sehr früh scharten sich sieben Frauen und drei Männer im HB Zürich um Susanne Ruppen, um mit ihr in den Flumserbergen nach Bergvögeln zu suchen.

Als wir den Baumpieper hörten und beobachteten, erfuhren wir, dass alle Pieper in den Himmel aufsteigen, um sich sodann als «Fallschirmchen» - musizierend - wieder auf einem Ast niederzulassen. Auf Höhe der Baumgrenze bekamen wir auch eine Kostprobe des Bergpiepers.

 22 wache Augen und Ohren entdecken viel! So zeigten sich uns mehrere Finkenar-ten wie der Hänfling, der Grünfink, der Erlenzeisig und gar mehrfach der Zitro-nenzeisig oder -fink; auch manche Meisen (Alpen-, Hauben- und Tannenmeise) und Drosseln, doch die Ringdrossel liess sich nicht orten.

Ein besonderer Gesang liess uns verstummen: Singt da ein Sperlingskauz in unse-rer Nähe? Aufmerksames Zuhören brachte die Antwort: Eine Singdrossel trieb Schabernack mit uns, indem sie den Kauz waschecht imitierte. Bei einem weite-ren Gesang war genauestes Hinhören angesagt: Sang da ein Waldbaumläufer oder ein Wintergoldhähnchen? Fazit: Das kann nur der Waldbaumläufer sein.

Dank der vielen Vogelkonzerte verbrachten wir einen lernreichen Tag!

Text Erika Salzmann, Bilder Ernst Weiss

Erlenzeisig k

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