Eine Vielzahl von Entwässerungsgräben speist diesen Bach, der keine Quelle hat. Seine Gesamtlänge von nur 1350 Metern führt dazu, dass er ein steiles Gefälle aufweist und stark verbaut werden musste. Bei starkem Regen kann die Wassermenge um das 400fache zunehmen. Diese Faktoren sind dafür verantwortlich, dass keine Fische in diesem Bach leben können. Trotzdem hat er eine grosse Bedeutung für die Natur, da er den Wald auf dem Hönggerberg mit der Limmat verbindet und damit ein wichtiges Vernetzungselement bildet.

Weiterlesen: Bombach

2005 starteten die kantonalen Fledermausschutzbeauftragten Lea Morf und Karin Safi-Widmer ein Projekt im Hönggerbergwald. Auf einer Fläche von rund 1.5 km2 wurden wurden 50 Rundkästen aus Holzbeton und 50 Flachkästen aus Holz aufgehängt.

Damit sollte das Angebot an Tagesverstecken erweitert werden. Gleichzeitig ermöglichen die Kästen eine regelmässige Kontrolle. Lesen Sie über das verborgene Leben der Zürcher Waldfledermäuse im Mitteilungsblatt vom Juni 2015.

Am 11. Juni 2015 berichtete der Höngger über das "Putzinstitut" für die Hönggerfledermäuse, lesen Sie mehr

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Weiterlesen: Fledermauskastenprojekt

Der Granatweiher ist ein künstlich angelegter Teich und wurde früher als Löschwasserweiher für den Gutsbetrieb Sonnenberg genutzt. Er wird von einer Quelle gespiesen, die wenige Meter hangaufwärts im Wald entspringt. Ein Wasserzufluss ist ganzjährig vorhanden, die Menge hängt aber sehr stark von der aktuellen Witterung ab.

im Frühling laichen Grasfrosch und Erdkröte und eine beachtliche Zahl Glögglifrösche. Um die seltenen Glögglifrösche (Geburtshelferkröten) zu fördern, unterstützte der NVV hier ein Artenförderungsprojekt.

Weiterlesen: Granatweiher

Die drei Weiher im Loch sind künstlich angelegt. Staumauern halten das Wasser des Weidtobel- und des Fürtlibachs zurück. Diese schwemmen bei Hochwasser eine beachtliche Menge Material in die Weiher ein, so dass diesen stets die Verlandung droht. Der oberste Weiher bietet Lebensraum für die seltenen Glögglifrösche. Der NVV unterstützt hier ein Artenförderungsprojekt.

Den NVV verbindet eine lange Geschichte mit diesem Gebiet:

Weiterlesen: Im Loch

Der Kappeliholzweiher ist vielen Hönggern noch aus ihrer Jugendzeit bekannt. Viele Generationen von Schulkindern haben dort im Frühling nach dem ersten Laich der Grasfrösche gespäht und das Wachsen der Rossköpfe (Kaulquappen) beobachtet. Auch heute können diese im April beobachtet werden, allerdings nicht mehr in der hohen Anzahl der früheren Jahre. Eine Teilschuld kann dabei dem Stockentenpärchen zugewiesen werden, das sich jeden Frühling einfindet um sich am „Froschkaviar“ zu laben.

Weiterlesen: Kappeliholzweiher

Dass die Eiche einen besonderen Wert für die Tierwelt aufweist, zeigt sich u.a. darin, dass manche Tiere die Eiche in ihrem Namen haben z.B. Eichelhäher, Eichenrüssler, Eichenwickler oder das Eichhörnchen. In der rissigen Eichenborke findet der seltene Mittelspecht seine Nahrung und alte Eichenkronen enthalten genügend abgestorbene Äste oder Stammteile für Totholz bewohnende Insekten. Während in früherer Zeit Hausschweine in den Wald getrieben wurden um Eicheln zu fressen, sind es heute die Wildschweine, welche dieses Futter im Hönggerberg schätzen.

Eine der dicksten Eichen befindet sich an der Mittelwaldstrasse, ihr Umfang beträgt 4.6 Meter. Damit auch in ferner Zukunft Eichen im Hönggerberg wachsen, schützt das Forstrevier junge Eichen in Holzgattern.

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Viele Wasservögel verbringen den Winter bei uns und fliegen im Frühling Tausende von Kilometern, um zurück zu ihren Brutgebieten zu gelangen. Ab Spätherbst tummeln sich auf der Limmat nicht nur Stockenten sondern auch viele andere Wasservögel wie Reiherenten, Tafelenten, Zwergtaucher, Gänsesäger, Kormorane und Lachmöwen. Im Frühling, wenn die Tage länger werden, verschwinden sie wieder und fliegen zurück in ihre Herkunftsländer in Nord oder Nordosteuropa.

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dynamisch, lauschig, grün

Die Limmat wurde lange Zeit in ein starres Flussbett gezwängt. Heute kann sie sich zwischen Hönggerwehr und Autobahnbrücke wieder freier bewegen und schafft so mehr Raum für Mensch und Natur. Gleichzeitig gewährleistet der möglichst naturnah gestaltete Hochwasserschutz Sicherheit für Wohngebiete und Industrie.

Das Projekt der Stadt Zürich und weiterer Partner zur Renaturierung der Limmatauen startete vor einigen Jahren mit dem Ziel das Gebiet ökologisch aufzuwerten. Das vormals starre Flussbett sollte einem Gleitufer weichen und somit die Habitate verschiedenster Tier- und Pflanzenarten verbinden und gleichzeitig Raum für zahlreiche Uferbewohner schaffen. Im Spätsommer 2013 konnte es eröffnet werden.

Weiterlesen: Limmatauen Werdhölzli

Höngg ist eines der mehlschwalbenreichsten Gebiete in Zürich. Seit Jahrzehnten brüten sie hier in zwei grösseren und einigen kleineren Kolonien. Mehlschwalben brüten gerne nahe beieinander, Nestabstände von wenigen Zentimetern sind häufig.

Weiterlesen: Mehlschwalbenkolonien

Der Mittelwald ist eine ursprüngliche Art der Waldbewirtschaftung, der im 13. Jahrhundert und bis Anfang des 20. Jahrhunderts in Laubmischwäldern unserer Tieflagen weit verbreitet war. Charakteristisch ist der zweischichtige Aufbau aus OBERHOLZ und HAUSCHICHT. Das Oberholz (Eichen, Eschen, Ahorn oder Buchen) lieferte Bauholz, die darunterliegende Hauschicht diente ausschliesslich der Produktion von Brennholz.

Weiterlesen: Mittelwald

Die Steinmauer unterhalb der Kirche Höngg beherrbergt eine grosse Anzahl Mauereidechsen. Von März bis Oktober lassen sie sich bei sonnigem Wetter gut beobachten.

Die Mauereidechse war ursprünglich nicht in Zürich heimisch. Noch 1985 war sie fast nur im Bahnhofareal zu finden, wo sie durch Materialtransporte eingeschleppt wurde. Von dort aus verbreitete sie sich entlang des Schienennetzes und längs der Limmat.

Weiterlesen: Steinmauern

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