Ein ansprechender Stand, viele Besucher, viele Gespräche und viel Wind – das Fazit vom Wümmetfäscht

Fiorella Ruchti, Dorothee Häberling, Mitteilungsblatt Oktober 2015

Am letzten Wochenende im September fand das 41. Höngger Wümmetfäscht statt und dies seit langem wieder einmal mit dem Natur- und Vogelschutzverein.

 

Der Stand war hauptsächlich dem aktuellen Mehlschwalbenprojekt gewidmet und fand grossen Anklang bei den Besucherinnen und Besuchern. Mit einem Film zum Projekt, Mehlschwalbengetzwitscher, Postern, Nisthilfen und einer ausgestopften Mehlschwalbe als Anschauungsmaterial wurde das Interesse vieler vorbeischlendernder Leute gewonnen.

Mit einer Spende von 50.- Franken konnte man ein Nest finanzieren. Für jede verkaufte Nisthilfe wurde eine rote Etikette mit Namen und Adresse des Spenders an eine Papierschwalbe montiert und entsprechend des Wetters flatterte diese munter im Wind (siehe Bild).

Dass es sinnvoll ist in der Stadt Kunstnester für Mehlschwalben anzubieten hat sich leider dieses Jahr an der Singlistrasse gezeigt. Zur Freude vieler hatte hier ein Schwalbenpaar in mühevoller Arbeit ein Nest aus vielen kleinen Lehmklumpen selbst gebaut – der Höngger berichtete unter dem Titel „Schnabel um Schnabel zum Eigenheim“. Leider hat das Nest den heissen und trockenen Sommer nicht überdauert. Vielleicht war der Lehm-anteil im Baumaterial zu gering, vielleicht aber auch die Hitze oder Trockenheit zu viel. Wie dem auch sei, dieses Schwalbenpaar wird sich im Frühling dank dem Projekt über eine neue, fertige Wohnung freuen können.

Während den beiden Festtagen haben schliesslich zahlreiche Leute dem NVV Ihre Unterstützung gewährt, wofür wir uns herzlich bedanken möchten! Es wurden 28 Nisthilfen finanziert und über 200 Fr. gespendet. Zudem zeigten viele Leute Ihr Interesse am Verein und nahmen Flyer oder die Vereinszeitung mit nach Hause. Manches interessantes Gespräch wurde geführt und neue Niststandorte der Mehlschwalben ausgetauscht. Sogar den Projektverantwortlichen unbekannte Standorte mit seit Jahren bewohnten Nestern wurden gemeldet. Alles in allem ein grosser Erfolg!

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