Alle Veranstaltungen sind verboten. Spontane Ansammlungen im öffentlichen Raum dürfen höchstens 5 Personen umfassen.

Geniessen Sie Ihre lokalen Naturerlebnisse und verhalten Sie sich respektvoll!

Liebe Naturinteressierte

Wie das Rotkehlchen auf dem Eis, müssen wir uns Schritt für Schritt vorwärts tasten und unsere Vereinsaktivitäten den geltenden Bestimmungen anpassen. Wir sind zuversichtlich und haben ab Ende Januar wieder ein attraktives Programm zusammengestellt.

Neben Naturspaziergängen und Exkursionen sind Angebote zum "Selber entdecken" im Programm, die sicher stattfinden können. Zwei Kurse im Frühling ermöglichen das Kennenlernen unserer Vogelwelt.

Wir wünschen Ihnen erholsame Aufenthalte in der Natur mit vielen spannenden Beobachtungen.

Naturspaziergang, Sonntag 22.11.2020

Eine ansehnliche Schar von rund 50 Personen jeden Alters versammelte sich am kühlen, aber sonnigen Sonntagnachmittag auf dem Hönggerberg, um anlässlich des Naturspaziergangs mehr zur Fütterung derjenigen Vögel zu erfahren, welche uns im Winter Gesellschaft leisten.

Samstag 31. Oktober 2020

Trotz dichtem Nebel und Abstand halten fanden die fleissigen Helferinnen und Helfer ihren Platz zum Anpacken und für die Pause danach.

Herzlichen Dank allen, ob auf einer Foto sichtbar oder irgendwo im Nebel.

Bilder: Eva Ott, Christine Zeiter, Dorothee Häberling

Naturspaziergang Herbstlaub vom 24. Oktober 2020

Aufgeteilt in drei Gruppen widmeten sich die Teilnehmenden angeregt den bereits farbigen Blättern der einheimischen Bäume und Sträucher im Rütihof-Gebiet.

Friedliche Sonntagstimmung auf dem Naturspaziergang vom 20. September zum Thema "Sprichwörtliche Vögel". Fotos: Eva Ott

Exkursion mit Ernst Weiss und Do Häberling zu den Limikolen am Hagneckdelta am 13. September 2020

Wie so oft hiess es auch diesmal, sich sehr früh am HB Zürich einzufinden, um frühzeitig am Hagneckdelta anzukommen. Auf dem Fussweg zum Bielersee gab’s manche Gesangseinlage von Waldvögeln, und ein weiter Blick von hoch oben aufs Delta liess uns den ersten Eisvogel des Tages entdecken und mehrere Grünschenkel beim Auffliegen hören.

Das war die dringendste Frage der 9 Teilnehmenden der Libellenexkursion vom Samstag 22. August. Obwohl der Wetterradar ein Ende der Regenfälle angekündigt hatte, wurde die Gruppe immer wieder von Schauern überrascht. Trotzdem konnte die erste Libelle bereits bei der Begrüssung beobachtet werden. Es war eine Blaugrüne Mosaikjungfer, die mit charakteristischem, zackigem Flug dem Gebüsch am Wegrand entlang flitzte. Christian Ledergerber und Ernst Weiss, die beiden Experten, führten uns in das idyllische Gebiet des Franzosenweihers zwischen Dietikon und Spreitenbach und wussten viel zu erzählen und zu erklären. Dieser Exkursionsort wurde kurzfristig an Stelle der Allmend Brunau ausgewählt, da er bei der unsicheren Wetterlage mehr Erfolg versprach.

Noch immer herrscht Hochsaison, die Jungen müssen gefüttert werden, schon bald sind sie "flügge". Geniessen wir noch ihr geschwätziges Gezwitscher, ihre Flüge, am Sommerhimmel. Im September werden sie Höngg verlassen, ziehen ins südliche Afrika, in ihr Winterquartier.

Exkursion von Samstag, 4. Juli 2020

Endlich wieder unterwegs! Die Teilnehmenden geniessen beim Mittagessen die Rundsicht. Es war schön!

Michel Brun schreibt:  Liebe Exkursionsteilnehmende

Im Anhang sende ich euch die Artenliste unserer Exkursion vom 4. Juli 2020 ins Obertoggenburg. Es freut mich jedes Mal, wenn ich erleben kann wie viele Vogelarten gemeinsam entdeckt werden können. Sicher hat es für alle eine besondere Beobachtung dabei. Trotz Corona, Mund-Nasenschutz im Zug und etwas beschränkter Nutzung der Fernrohre wird mir diese Exkursion in sehr guter Erinnerung bleiben.

Corona macht kreativ: obwohl einige Naturspaziergänge ausfallen mussten, verzichtet der NVV Höngg nicht auf interessante Aktionen.

Wegweiser in Spechtform am Waldrand wiesen darauf hin: Vom Auffahrtsdonnerstag, dem 21. Mai 2020 an konnte man an der Sonderistrasse im Hönggerwald ein paar Tage lang Vögel entdecken, die bei Annäherung nicht sofort fortflogen. Es handelte sich um Fotos von verschiedenen Spechtarten, die Teil eines selbst zu erkundenden Parcours waren. Ziel war es, dem Publikum zu zeigen, wie Spechte aussehen und ihren Nachwuchs aufziehen. Im Mittelpunkt stand der Buntspecht.

Der Bericht „Am Spechtbaum“ zeigt was in den letzten Tagen im Hönggerwald entdeckt werden konnte.

Doch heute ist bei vielen Buntspechtfamilien wieder Ruhe eingekehrt. Die Jungen sind ausgeflogen und müssen selbst ihren Weg finden. Die Bilder des Spechtparcours wurden eingesammelt und uns bleibt nur den Jungspechten alles Gute beim Entdecken der grossen Welt zu wünschen.

Wer gerne nochmals ein Ohr voll von den Bettelrufen nehmen möchte, kann unseren Film von 2019 anschauen

Meisen und viele andere Vögel sind bereits am Füttern ihrer Jungen. Bettelrufe sind vielerorts zu hören. Die Kohlmeise auf dem Bild schätzt in Coronazeiten den für Gartenrotschwänze vorgesehenen Nistkasten mit separatem Ein- und Ausgang!

Leider passiert es auch immer wieder, dass Jungvögel aus dem Nest fallen oder dieses selber vorzeitig verlassen. Besorgte Menschen würden gerne helfen, das ist jedoch sehr schwierig.

Wer in den letzten Tagen einen Waldspaziergang machte, wunderte sich vielleicht über die blauen Punkte, die an vielen Bäumen sichtbar sind. Inspiriert durch die Aktion „Fledermäuse in der Stadt 2020“ des Vereins StadtNatur wurden nicht nur die Bäume mit Spechthöhlen in den vorgegebenen Flächen, sondern gleich alle in einem grösseren Gebiet markiert.

Die Natur lässt sich nicht aufhalten! Auch wenn der Natur- und Vogelschutzverein seine Angebote nicht durchführen kann, singen die Vögel und blühen die ersten Blumen. Wer mit offenen Ohren und Augen durch den Wald geht oder die Umgebung betrachtet, kann immer wieder Schönes entdecken.

So wie es Urs Bühler in seiner Kolumne am 21. März beschrieben hat. Jetzt singt die Amsel – nicht erst recht, sondern sowieso

 

 

 

 

Der heutige Naturspaziergang führte uns zu betenden Händen und zu den Teufelchen – wenn Sie nun an eine Kirchenführung denken, liegen Sie völlig falsch. Die Rede ist hier von blutrotem Hartriegel und wolligem Schneeball. Rund 50 Personen liessen sich bei milden Temperaturen, blauem Himmel und eitlem Sonnenschein in die Geheimnisse der Knospen einführen. Steht man im Winter am Waldrand, sieht man Äste von Sträuchern und Bäumen in einem einheitlichen Braun. Zwischendurch leuchtet vielleicht eine Beere oder gar ein grünes Blatt hervor. Das Gehölze wirkt unscheinbar, auch die Winterknospen scheinen sich kaum voneinander zu unterscheiden.

Impressionen vom 18. Januar 2020

Samstag, 14. Dezember 2019,
in Zusammenarbeit mit dem Quartierverein Höngg

Trotz Sturmwarnung im Vorfeld fand die Waldweihnacht am Vortag des 3. Advent statt und bei friedlichem Zusammensein um das Feuer wurde, wie alle Jahre wieder, eine Weihnachtsgeschichte erzählt, zusammen Tee getrunken und Cervelas gebrätelt. Wir freuen uns über die rund 120 Besucherinnen und Besucher und möchten allen Beteiligten herzlich danken für eine gelungene Vorweihnachtsfeier.

Naturspaziergang - Sonntag 1.12.2019

Leitung: Verena Steinmann, Claudia Rhiner, Pia Schad.

Sein Revier im Griff haben

Bei kühlen Temperaturen versammelte sich am ersten Advent eine frohgemute Teilnehmerschar (36 Erwachsene und 4 Kinder) zum Naturspaziergang im Höngger Quartier Rütihof.

Ohne grosse Anwärmphase ging es gleich zur Sache: Verena Steinmann führte kompetent und facettenreich durch die Zeitläufe dieses Grenzquartiers der Stadt Zürich. Das heutige Gesicht dieses Ortes zeigt einem hinter der Endstation des 46ers noch einige schöne Plätzchen und Gebäude, bei denen man erahnt, dass einige Jahrhunderte Geschichte darin stecken.

Naturspaziergang; Sonntag 10. November 2019

Mit «Baum» ist an diesem nebligen Morgen die Eiche gemeint – die Biodiversitätsbaumart. Viele Pflanzen und Tiere leben von und mit ihr, davon allein 300 - 500 Insektenarten wie der Eichensplintkäfer (frisst die jungen Triebe), die Hornisse (nutzt Höhlen im Stamm), der Eichelprozessionsspinner (kann den Baum kahlfressen, dieser überlebt das aber) und der Purpurräuber (ein sehr schöner Käfer, der wiederum die Raupen des Eichelprozessionsspinners frisst).

Wetterpech hatten die 20 arbeitswilligen Naturschützer, welche sich um 9 Uhr beim Schützenhaus trafen. Trotz Dauerregen wurden Gruppen eingeteilt. Vier Gruppen machten sich auf alle Nistkästen zu reinigen, eine Gruppe machte Pflegearbeiten am Kappenbühl und eine am Ruggernweg.

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