Liebe Mitglieder, Spenderinnen, Exkursionsteilnehmer, Nistkastenreiniger, Helferinnen, Schreibende, Vorstandsmitglieder, Delegierte, Revisoren, Ehrenmitglieder, Leiterinnen und sonstig Verbundene: Danke! Danke für eure Unterstützung im 2016, sei es mit Geld, Arbeit, moralischer Unterstützung oder sonstwie. Der Natur- und Vogelschutzverein Höngg lebt von den vielen Menschen, die uns auf vielfältige Weise helfen.  Dank euch sind wir ein aktiver Verein und dank euch kommen wir unserem Ziel, die Natur in und um Höngg zu fördern, auch näher.

Der heutige Naturspaziergang führte an die Limmatauen beim Werdhölzli. Rund 35 Personen trafen sich an der Haltestelle Frankental und auch dieses Mal bei strahlend schönem Wetter und tief blauem Himmel. Dort wurden sie von Dorothee Häberling und Verena Steinmann begrüsst. Ein kurzer Spaziergang die Bombachhalde hinunter brachte die NaturspaziergängerInnen zur Hängebrücke, wo sie von der munter plätschernden Limmat erwartet wurden.

Der heutige Naturspaziergang führte zur Familie Meise. Anlass war der Herbstputz der Nistkästen am Vortag. Rund 100 Nistkästen im Friedhof Hönggerberg und im Hönggerwald werden vom NVV Höngg betreut. Vor 60 Jahren waren es noch gut 700 Nistkästen. Dass heute siebenmal weniger ¨künstliche Höhlen¨ angeboten werden, hat mit einem Umdenken in der Forstwirtschaft zu tun. Alte Bäume werden vermehrt wo möglich stehen gelassen, so dass bspw. die Spechte diese Bäume benutzen können, um darin ihre Höhlen zu zimmern. Diese so genannten Biotopbäume haben für die Biodiversität im Wald eine grosse Bedeutung.

Der NVV hat helfende Hände gesucht und viele gefunden: 2 Kinder, 17 Frauen und 8 Männer waren im Einsatz. Nach einem nebligen Morgen kam am Nachmittag die Sonne und wärmte die fleissigen Helfer auf. Es gab kalte und zerkratzte Hände, nasse Schuhe und frierende Füsse, schmerzende Rücken und müde Beine und Arme. Hoffentlich hat es trotzdem Spass gemacht. Allen Mitanpackenden ein ganz grosses Dankeschön!

19 Personen nahmen an der zweitägigen Exkursion des Natur- und Vogelschutzvereins Höngg an den Federsee in Baden-Württemberg teil. Ihr Ziel: Bartmeisen beobachten. Sie wurden nicht enttäuscht, die schönen Vögel zeigten sich an den “Sandfutterplätzen”.

Bei strahlend schönem Herbstwetter fand der zweite Teil des Spaziergangs zu Hartriegel und Co. statt. Im Frühling waren die Wunder der Natur, die Knospen, das Thema – bei strömenden Regen, was aber dem Interesse und der guten Laune der Spazierenden nichts anhaben konnte. Nun war das Ziel des Spaziergangs wieder die grosse vielfältige Hecke an der Sonnenbergstrasse – der Name war heute Programm – die sich aus verschiedenen einheimischen Sträuchern zusammensetzt. Für diesen Spaziergang begrüssten Dorothee und Benjamin nun zum gedeckten Tisch für die Zugvögel, zum Heckenschmaus, denn die Knospen wurden von den Beeren abgelöst.

Das frühe Aufstehen hat sich an diesem sommerlichen Sonntag zweifach gelohnt. Zum einen waren die Temperaturen noch angenehm, zum andern waren noch weniger Freizeitsportler unterwegs. Bereits am Siedlungsrand konnten wir einen Trauerschnäpper und einen Gartenrotschwanz beobachten.

Die Sonne stand bereits um 6 Uhr am wolkenlosen Himmel, als sich die teilweise noch sehr müden Vogelbeobachter und -beobachterinnen am Hauptbahnhof trafen. Es versprach der ideale Tag für die lange Bergvogelexkursion ins Ursenertal zu werden. Das bestätigte sich bereits in Andermatt. Unweit vom Bahnhof konnten wir immer wieder Birkenzeisige entdecken. Meist laut rufend im Flug, aber manchmal auch fressend auf den hohen Samenständen der Ampfer.

Zusammen mit Sponsoren, Hausbesitzern, Mietern und anderen Projektbeteiligten feierte der NVV den erfolgreichen Abschluss des Schwalbenprojektes. Rund 150 neue Nisthilfen stehen den Mehlschwalben seit Anfang April zur Verfügung.

Leise war es ganz bestimmt nicht am Morgen, als wir den Naturspaziergang der Gartenvögel beim Friedhof Hönggerberg starteten. Der Klang einer rostigen Fahrradkette klapperte für ein paar Sekunden aus den hohen Stauden und plötzlich erkannten wir fliegende Girlitze, eine der wenigen Vogelarten, welche während dem Flug singen.

Drei Exkursionsgruppen positionierten sich jeweils an drei verschiedenen Orten unterhalb vom Friedhof Hönggerberg; am jeweiligen Standort bestimmten und zählten wir während einer halben oder ganzen Stunde die Zahl der Vögel, die den in Gärten auftauchten und konnten so ihre Aktivität aufnehmen.

Die Thurauen waren am Sonntag Ziel der Spechtexkursion des NVV. Die Exkursion führte durch die Allmend Frauenfeld, wo bereits wenige Minuten nach Exkursionsbeginn eine Spechthöhle entdeckt wurde, aus der ein Buntspechtweibchen neugierig den Kopf herausstreckte. Auch später wurden wir vom Lachen des Grünspechts, dem hektischen Trommel des Kleinspechts und den „Kik“-Rufen des Buntspechts begleitet. Immer wieder schwärmte eine muntere Gruppe von Mehl- und Rauchschwalben zusammen mit Mauer- und Alpenseglern umher auf der gemeinsamen Jagd nach Insekten.

Zu diesem Naturspaziergang, dem dritten in den Limmatauen Werdhölzli, fanden sich über 50 morgenfrische Interessierte beim Frankental ein. Nach der Begrüssung durch Barbara Huber, die zusammen mit Verena Steinmann die Leitung übernimmt, steigt die Gruppe hinunter zur Limmat. Die Geräuschkulisse ändert frappant: Statt Verkehrslärm ertönen erste Vogelstimmen und die Stimmung wird ruhig.  Je tiefer hinunter und näher zur Limmat, umso dominanter das Rauschen des Flusses. Kiesinseln und grosse Äste unterbrechen die Strömung. Auf dem Steg über die Limmat ist es besonders laut. Stromschnellen und seichte Flachufer – auch die Fischfauna profitiert vom lockerkiesigen Flussbett. Es sind Massnahmen, die mit dem Hochwasserschutz getätigt wurden.

Gibt es Wildtiere in unserer Stadt? Wo leben eigentlich die Stadt-Fledermäuse? Gefährden unsere Katzen die Vogelarten? Wer setzt sich für das Wohl der Stadt-Tiere ein? Wer kümmert sich um die städtischen Blumenbeete? Wie geht es den Bäumen in unserer Stadt? Weshalb gibt es mehr Pflanzenarten in der Stadt als auf dem Land?

Vogelkonzert im Hönggerwald

Die Exkursion richtete sich an alle, welche sich jeden Frühling fragen: wer singt denn da? Um dieses anspruchsvolle Thema gut vermitteln zu können, standen drei Exkursionsleiterinnen zur Verfügung und die Teilnehmenden schlossen sich je nach Vorwissen zu Gruppen zusammen.

10 Kinder und zahlreiche Erwachsene versammelten sich am Sonntagnachmittag. Der Buntspecht, Vogel des Jahres 2016, stand zu Beginn im Zentrum. Eifrig suchten die Kinder nach Bildern von Buntspechten und legten sie in der Ausstellung auf die Seite der Männchen, resp. der Weibchen. Die Erwachsenen erfuhren unterdessen aktuelles zu den Buntspechten im Hönggerberg. Aus eigener Erfahrung berichteten die Kinder, dass sich in einem toten Stamm leichter eine Höhle bauen lässt als in einem frisch gefällten. Die verschiedenen Spechtarten schaffen es auch bei gesunden Bäumen, aber auch sie bevorzugen geschwächte Stellen, zum Beispiel solche mit Pilzbefall.

Über 20 Personen haben am Ruggernweg und im Hönggerbergwald mitgeholfen: Obstbäume wurden geschnitten und gedüngt, Nistkästen repariert und die Hecke gepflegt. Einige Eindrücke findet ihr im Video!

Knospen – Wunder der Natur

Überraschend viele Personen versammelten sich an der Bushaltestelle Rütihof trotz schlechter Wetterprognose. Noch am Morgen zeigte der Wetterradar Starkregen von 14 bis 16 Uhr an, genau während des Spaziergangs. Durch den Föhn verzögerte sich der Regen, doch am Ende waren wir alle nass. Erstaunt hat die grosse Zahl der Teilnehmenden auch, da das Programm 2016 in unserem Mitteilungsblatt unsere Mitglieder erst nach dem Spaziergang erreichte. Wir bitten alle um Entschuldigen, welche den Anlass darum verpasst haben. Zum Glück gibt es den Höngger und die Einwohner von Höngg, welche ihn ausgiebig lesen.

„Kultur und Ornithologie ist unser Ziel“
Reise vom 13. bis 28. Mai 2016

Seit Jahren organisiert Dorli Negri Reisen nach Rumänien. Mich fasziniert der breite Fokus, daher habe ich mich für diese Reise angemeldet und bin gespannt, was wir alles erleben und entdecken werden.

Mit Verena Steinmann zu den Wintergästen am Untersee: von Eschenz über Werd nach Stein am Rhein

Unter den zahllosen Reiher-, Tafel- und Stockenten entdeckten wir am äussersten Zipfel des Untersees auch einzelne Rostgänse, Berg-, Krick- und Schnatterenten, Zwerg- und Haubentaucher. Und dann die vielen stolzen Schellenten, die sich im Winter hier treffen. 6 Fernrohre verhalfen uns zu noch besserer Beobachtung, und die Exkursionsleiterin Verena Steinman vermittelte uns manche nützliche Informationen zum Entenleben dieser Wasservögel.

Herzlichen Dank für die Unterstützung im 2015! Mit diesem, etwas verwackelten und leicht verpixelten Eisvogel-Video (dafür direkt von der Werdinsel!) möchten wir euch danken!

Waldweihnachten Am 19. Dezember, einem milden Samstagabend vor dem 4. Advent, fand die Waldweihnachten statt, organisiert vom NVV Höngg und dem Quartierverein Höngg.

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