Exkursion vom Samstag 5. Juni 2021

Die Exkursion führte von Fehraltorf entlang des Mülibachs ins Naturschutzgebiet Wildert. Im Siedlungsgebiet Fehraltorfs, wo zahlreiche Mauersegler durch den Himmel zogen und Staren auf den Hausdächern sassen, begannen wir die Reise Richtung Wildert.

Der kurze Abschnitt durchs Industriegebiet zeigte, dass auch dort der Frühling in vollem Gange war. Wir entdeckten ein Nest eines Hausrotschwanzpaars, welches im Storenkasten brütete und das die Eltern fleissig mit Futter für die Jungen versorgten. Weiter entlang des Baches flogen Stieglitze durchs Geäst und junge Meisen suchten nach Nahrung. Über den Feldwegen konnte man den klirrenden Gesang der Goldammer bereits von weitem hören, bevor wir sie auf einem kleinen Büschchen und später im Feld entdeckten. Ein weiteres Highlight war das Nest des Schwarzmilanenpaares, wo ein Elternvogel die wohl frischgeschlüpften Jungen wärmte.

Endlich im Wildert angekommen tönte das rhythmische Singen des Teichrohrsängers aus dem Schilf und man konnte ihn von Halm zu Halm umherhuschen sehen. Während der kurzen Rast beim Grillplatz kam ein Überraschungsgast zu Besuch. Eine Flussseeschwalbe jagte über dem Teich, der ursprünglich durch den Torfabbau im Moorgebiet entstand und sich im laufe der Zeit mit Regenwasser füllte.

Wir stiefelten über den feuchtweichen Boden des Hochmoors im Kern des Wildert, der gesäumt war mit Torfmoosen und eine typische Feuchtgebietsflora aufwies mit Schwertlilien und Sumpfkratzdisteln. Der Abschluss machten wir beim zweiten Teich, der dank seinen blühenden Seerosen ein schönes Bild bot. Kurz daraufhin machte der Himmel alle Schleusen auf und wir waren froh nach einer erlebnisreichen Exkursion den Rückzug anzutreten.

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Bilder: Martin Linggi

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