Die Natur lässt sich nicht aufhalten! Auch wenn der Natur- und Vogelschutzverein seine Angebote nicht durchführen kann, singen die Vögel und blühen die ersten Blumen. Wer mit offenen Ohren und Augen durch den Wald geht oder die Umgebung betrachtet, kann immer wieder Schönes entdecken.

So wie es Urs Bühler in seiner Kolumne am 21. März beschrieben hat. Jetzt singt die Amsel – nicht erst recht, sondern sowieso

 

 

 

 

Der heutige Naturspaziergang führte uns zu betenden Händen und zu den Teufelchen – wenn Sie nun an eine Kirchenführung denken, liegen Sie völlig falsch. Die Rede ist hier von blutrotem Hartriegel und wolligem Schneeball. Rund 50 Personen liessen sich bei milden Temperaturen, blauem Himmel und eitlem Sonnenschein in die Geheimnisse der Knospen einführen. Steht man im Winter am Waldrand, sieht man Äste von Sträuchern und Bäumen in einem einheitlichen Braun. Zwischendurch leuchtet vielleicht eine Beere oder gar ein grünes Blatt hervor. Das Gehölze wirkt unscheinbar, auch die Winterknospen scheinen sich kaum voneinander zu unterscheiden.

Impressionen vom 18. Januar 2020

Samstag, 14. Dezember 2019,
in Zusammenarbeit mit dem Quartierverein Höngg

Trotz Sturmwarnung im Vorfeld fand die Waldweihnacht am Vortag des 3. Advent statt und bei friedlichem Zusammensein um das Feuer wurde, wie alle Jahre wieder, eine Weihnachtsgeschichte erzählt, zusammen Tee getrunken und Cervelas gebrätelt. Wir freuen uns über die rund 120 Besucherinnen und Besucher und möchten allen Beteiligten herzlich danken für eine gelungene Vorweihnachtsfeier.

Naturspaziergang - Sonntag 1.12.2019

Leitung: Verena Steinmann, Claudia Rhiner, Pia Schad.

Sein Revier im Griff haben

Bei kühlen Temperaturen versammelte sich am ersten Advent eine frohgemute Teilnehmerschar (36 Erwachsene und 4 Kinder) zum Naturspaziergang im Höngger Quartier Rütihof.

Ohne grosse Anwärmphase ging es gleich zur Sache: Verena Steinmann führte kompetent und facettenreich durch die Zeitläufe dieses Grenzquartiers der Stadt Zürich. Das heutige Gesicht dieses Ortes zeigt einem hinter der Endstation des 46ers noch einige schöne Plätzchen und Gebäude, bei denen man erahnt, dass einige Jahrhunderte Geschichte darin stecken.

Naturspaziergang; Sonntag 10. November 2019

Mit «Baum» ist an diesem nebligen Morgen die Eiche gemeint – die Biodiversitätsbaumart. Viele Pflanzen und Tiere leben von und mit ihr, davon allein 300 - 500 Insektenarten wie der Eichensplintkäfer (frisst die jungen Triebe), die Hornisse (nutzt Höhlen im Stamm), der Eichelprozessionsspinner (kann den Baum kahlfressen, dieser überlebt das aber) und der Purpurräuber (ein sehr schöner Käfer, der wiederum die Raupen des Eichelprozessionsspinners frisst).

Wetterpech hatten die 20 arbeitswilligen Naturschützer, welche sich um 9 Uhr beim Schützenhaus trafen. Trotz Dauerregen wurden Gruppen eingeteilt. Vier Gruppen machten sich auf alle Nistkästen zu reinigen, eine Gruppe machte Pflegearbeiten am Kappenbühl und eine am Ruggernweg.

Und ewig grüsst… der Biber!

Denn es war natürlich ein Biber und kein Murmeltier, der als Blickfang am Stand des Naturschutzvereins Höngg am 43. Wümmetfäscht vom 27. – 29. September 2019 diente – wir sind in Höngg, zwar am Hang, aber noch nicht ganz in den Bergen. Was war das für ein ausgestopftes Prachtexemplar! Da juckte es einen wirklich in den Fingern, das liebe Biest zu streicheln, aber berühren durfte man es nicht. Dafür lag ein grosses Fell daneben, mit dem man nach Herzenslust kuscheln konnte. Viele Festbesucher sagten, sie hätten noch nie einen Biber gesehen. Mit ein bisschen Glück und Geduld kann man das dämmerungs- und nachtaktive Tier jetzt ganz in der Nähe beobachten. Weil zur Vielfalt der Höngger Natur seit Kurzem eine Biberfamilie gehört, die sich an der Limmat angesiedelt hat.

Auflösung des Wettbewerbes

An einem schönen Sommerwochenende kommen mehr als 5‘000 Menschen an die Werdinsel, das empfinden mehr als 44% der Wettbewerbsteilnehmenden als zu viel. Biber und Eisvögel gibt es je 1 Familie, ganz genau wissen wir es jedoch nicht, da es immer Schwankungen gibt. 4-5 verschiedene Fledermausarten sind anzutreffen, nämlich Grosser Abendsegler, Wasserfledermaus, Zwergfledermaus, Weissrandfledermaus und selten Rauhautfledermäuse.

Beim ersten Ausblick auf den See stahlen die Reiher den Limikolen die Show. Grau-, Silber- und Purpurreiher präsentierten sich.

Beim zweiten Beobachtungsplatz drängten sich die Singvögel vor. Junge Goldammern waren nicht einfach zu bestimmen.

Später kamen die Limikolen doch noch zu ihrem Auftritt: viele Kiebitze und Bekassinen, 2 Alpenstrandläufer und je ein Sandregenpfeifer, Grünschenkel und Waldwasserläufer.

Eine befruchtete Blüte wird zur Frucht. Die Pflanze produziert Früchte, um sich zu vermehren. So weit, so gut.

Dass man die Früchte, die an diesem heissen Sonntagnachmittag an den Sträuchern und Bäumen vom Hönggerberg vor sich hin reifen, botanisch in drei grobe Hauptkategorien einteilen kann, ist für viele der über 40 Naturspaziergängerinnen und Naturspaziergänger wohl eine neue Erkenntnis. Da gibt es zum ersten die Schliessfrucht, die sich als Ganzes verbreitet, zum zweiten die Zerfallfrucht oder Teilfrucht, die nach der Reifung in mehrere Teile mit meist einem Samen zerfällt, und zum dritten die Streufrucht, die ihren Samen direkt freigibt.

Unser erstes Ziel war das das Carl Stemmler Museum in der Altstadt von Schaffhausen. Der Kürschner, Tier- und Naturschützer lebte von 1882 bis 1971 und hat für seine grosse Sammlung Tierpräparate in seinem Haus ein Museum eingerichtet, welches er kurz vor seinem Tod der Stadt Schaffhausen vermacht hat. Noch heute stehen alle Tiere so, wie er sie angeordnet hat und sind mit seiner Handschrift beschriftet. Die kurzweilige Führung von Urs Weibel, Kurator, brachte uns den engagierten Pionier im Naturschutz näher. Viele der Anekdoten brachten uns zum Schmunzeln und weckten die Neugier auf die ausgestellten Vögel und anderen Lebewesen.

Dötra – einige Impressionen zu einer megaschönen und äusserst 'ergiebigen' Exkursion am 22. und 23. Juni 2019

Die Zuversicht war stärker als die Skepsis: ich denke, alle waren froh, dass Dorothee der Durchführung dieser Exkursion grünes Licht erteilte. Und alle waren froh, nach der langen Hinfahrt dem Regen erst einmal aus dem Restaurant zuzuschauen – Kaffee!

Zum Glück wars mit dem Regen nicht einmal halb so schlimm, und schon gleich von Beginn weg machten uns die einheimischen Vögel in regelmässiger und dichter Abfolge ihre Aufwartung: Steinschmätzer, Bergpieper,.eine Heckenbraunelle, die sich wie bestellt gleich auf der Siztstange vis-à-vis präsentierte und ihren Gesang zum Besten gab, u.v.m.

Menschen geben den Flüssen Lebensräume zurück – so ist auch das neue Schutzgebiet Chly Rhy entstanden. Die Kleingewässer und die vielfältigen Strukturen sind der ideale Lebensraum für ganz unterschiedliche Lebewesen und auch Rastplatz für die durchziehenden Vogelarten. Der Biber hilft mit und gestaltet die Aue durch Graben und den Bau von Dämmen. In dieser Landschaft begegnen sich intensive Landwirtschaft und Naturschutzgebiete hautnah.

Im Rahmen von Abenteuer StadtNatur konnte der Natur- und Vogelschutzverein Höngg über 30 Personen begrüssen, die sich botanischen Kenntnissen und Geheimnissen rund um die Wiesenwelt widmen wollten.

Der heutige Naturspaziergang führte uns – eine Gruppe von rund 40 Personen – von der Bushaltestelle Rütihof direkt ins üppige Frühlingsgrün und mitten hinein in traditionell-volkstümliche Aussagen: Zu den Sprichwörtern und den geflügelten Worten. Keine Angst: Es ist heute niemand auf den Leim gegangen und es versteckt sich in diesem Bericht auch keine Zeitungsente. Dafür erfuhren wir viel von Pia, Silvana, Beni und Simon über die Herkunft und Bedeutung von Sprichwörtern und nebenbei auch einiges über Vögel.

Sprichwörter und so genannte geflügelte Wörter begleiten uns Menschen schon seit der Antike. Ihren Ursprung haben sie vielfach bei griechischen oder lateinischen Autoren, aber auch aus der Bibel. Es gibt auch modernere Sprichwörter. Wie nicht anders zu erwarten, kommt man dabei beispielsweise um die Altmeister der deutschen Dichtung nicht herum: Johann Wolfgang von Goethes Eiertanz ist ebenso berühmt wie Friedrich Schillers Axt im Haus.

Ein Dutzend Unentwegte liess sich von der schlechten Wetterprognose nicht abhalten und traf sich am Sonntag, 5. Mai zu einem Rundgang vom Katzensee zum Büsisee. Dieses Gebiet gehört zu dem vom Europarat festgelegten «Emerald Network of Areas of Special Conservation Interest». Die Gruppe bestand zur Hälfte aus erfahrenen Ornithologen mit Fernrohren ausgerüstet und zur Hälfte aus Grünschnäbeln. Trotz Kälte und Bise waren viele Vögel zu hören und zu sehen. Die Gruppe wurde belohnt, indem sie in der Schweiz seltene Vögel zu sehen bekam.

Im Morgengrauen versammelten sich rund 40 Personen bei der Bushaltestelle Hönggerberg um das Morgenkonzert im Wald zu besuchen.

Von Amsel bis Zwergtaucher

Bei grauem Wetter spazierten die Teilnehmenden von Gordola bis zur Bolle Rossa und versuchten mit Ohren und Augen möglichst viele Vogelarten zu entdecken.

Herzlichen Dank allen 21 Personen, die am Arbeitstag dabei waren.

Der heutige Naturspaziergang führte uns zum verpackten Frühling, den wir unter die Lupen nahmen. Gut 50 Personen wollten es genauer wissen und liessen sich von Brigitte in den Bestimmungsschlüssel für Bäume und Sträucher einführen. Dabei galt es, genau hinzuschauen. Haben die Zweige Dornen? Wie sind die Knospen angeordnet? Gegenständig, schraubig, wechselständig oder gar zweizweilig? Wieviele Schuppen besitzen die Knospen? Brigitte führte geduldig und mit viel Fachkompetenz an Beispielen vor, was genau hinschauen heisst. Mit Lupe und Bestimmungsschlüssel ausgerüstet verging die Zeit wie im Fluge. Im besten Licht dank eitlem Sonnenschein und somit milden Temperaturen machte das Bestimmen der Laubbäume und Sträucher im Winterzustand richtig Spass.

Go to top