Unser erstes Ziel war das das Carl Stemmler Museum in der Altstadt von Schaffhausen. Der Kürschner, Tier- und Naturschützer lebte von 1882 bis 1971 und hat für seine grosse Sammlung Tierpräparate in seinem Haus ein Museum eingerichtet, welches er kurz vor seinem Tod der Stadt Schaffhausen vermacht hat. Noch heute stehen alle Tiere so, wie er sie angeordnet hat und sind mit seiner Handschrift beschriftet. Die kurzweilige Führung von Urs Weibel, Kurator, brachte uns den engagierten Pionier im Naturschutz näher. Viele der Anekdoten brachten uns zum Schmunzeln und weckten die Neugier auf die ausgestellten Vögel und anderen Lebewesen.

Dötra – einige Impressionen zu einer megaschönen und äusserst 'ergiebigen' Exkursion am 22. und 23. Juni 2019

Die Zuversicht war stärker als die Skepsis: ich denke, alle waren froh, dass Dorothee der Durchführung dieser Exkursion grünes Licht erteilte. Und alle waren froh, nach der langen Hinfahrt dem Regen erst einmal aus dem Restaurant zuzuschauen – Kaffee!

Zum Glück wars mit dem Regen nicht einmal halb so schlimm, und schon gleich von Beginn weg machten uns die einheimischen Vögel in regelmässiger und dichter Abfolge ihre Aufwartung: Steinschmätzer, Bergpieper,.eine Heckenbraunelle, die sich wie bestellt gleich auf der Siztstange vis-à-vis präsentierte und ihren Gesang zum Besten gab, u.v.m.

Menschen geben den Flüssen Lebensräume zurück – so ist auch das neue Schutzgebiet Chly Rhy entstanden. Die Kleingewässer und die vielfältigen Strukturen sind der ideale Lebensraum für ganz unterschiedliche Lebewesen und auch Rastplatz für die durchziehenden Vogelarten. Der Biber hilft mit und gestaltet die Aue durch Graben und den Bau von Dämmen. In dieser Landschaft begegnen sich intensive Landwirtschaft und Naturschutzgebiete hautnah.

Im Rahmen von Abenteuer StadtNatur konnte der Natur- und Vogelschutzverein Höngg über 30 Personen begrüssen, die sich botanischen Kenntnissen und Geheimnissen rund um die Wiesenwelt widmen wollten.

Der heutige Naturspaziergang führte uns – eine Gruppe von rund 40 Personen – von der Bushaltestelle Rütihof direkt ins üppige Frühlingsgrün und mitten hinein in traditionell-volkstümliche Aussagen: Zu den Sprichwörtern und den geflügelten Worten. Keine Angst: Es ist heute niemand auf den Leim gegangen und es versteckt sich in diesem Bericht auch keine Zeitungsente. Dafür erfuhren wir viel von Pia, Silvana, Beni und Simon über die Herkunft und Bedeutung von Sprichwörtern und nebenbei auch einiges über Vögel.

Sprichwörter und so genannte geflügelte Wörter begleiten uns Menschen schon seit der Antike. Ihren Ursprung haben sie vielfach bei griechischen oder lateinischen Autoren, aber auch aus der Bibel. Es gibt auch modernere Sprichwörter. Wie nicht anders zu erwarten, kommt man dabei beispielsweise um die Altmeister der deutschen Dichtung nicht herum: Johann Wolfgang von Goethes Eiertanz ist ebenso berühmt wie Friedrich Schillers Axt im Haus.

Ein Dutzend Unentwegte liess sich von der schlechten Wetterprognose nicht abhalten und traf sich am Sonntag, 5. Mai zu einem Rundgang vom Katzensee zum Büsisee. Dieses Gebiet gehört zu dem vom Europarat festgelegten «Emerald Network of Areas of Special Conservation Interest». Die Gruppe bestand zur Hälfte aus erfahrenen Ornithologen mit Fernrohren ausgerüstet und zur Hälfte aus Grünschnäbeln. Trotz Kälte und Bise waren viele Vögel zu hören und zu sehen. Die Gruppe wurde belohnt, indem sie in der Schweiz seltene Vögel zu sehen bekam.

Im Morgengrauen versammelten sich rund 40 Personen bei der Bushaltestelle Hönggerberg um das Morgenkonzert im Wald zu besuchen.

Von Amsel bis Zwergtaucher

Bei grauem Wetter spazierten die Teilnehmenden von Gordola bis zur Bolle Rossa und versuchten mit Ohren und Augen möglichst viele Vogelarten zu entdecken.

Herzlichen Dank allen 21 Personen, die am Arbeitstag dabei waren.

Der heutige Naturspaziergang führte uns zum verpackten Frühling, den wir unter die Lupen nahmen. Gut 50 Personen wollten es genauer wissen und liessen sich von Brigitte in den Bestimmungsschlüssel für Bäume und Sträucher einführen. Dabei galt es, genau hinzuschauen. Haben die Zweige Dornen? Wie sind die Knospen angeordnet? Gegenständig, schraubig, wechselständig oder gar zweizweilig? Wieviele Schuppen besitzen die Knospen? Brigitte führte geduldig und mit viel Fachkompetenz an Beispielen vor, was genau hinschauen heisst. Mit Lupe und Bestimmungsschlüssel ausgerüstet verging die Zeit wie im Fluge. Im besten Licht dank eitlem Sonnenschein und somit milden Temperaturen machte das Bestimmen der Laubbäume und Sträucher im Winterzustand richtig Spass.

In schneereicher Umgebung starteten 15 Teilnehmer in die Wasservogelexkursion am Pfäffiker Ried an der Grenze von Pfäffikon zu Freienbach kaum ahnend, was uns erwarten wird. Weit gefehlt „kein Vogel in Sicht“! Was sich alles gezeigt hat, glich einem Wasservogelspektakel. Wir entdeckten im Schneefeld eine Bekassine, die mit ihrem geraden Stocherschnabel auf Nahrungssuche nach Würmern und Insekten ging.

Naturspaziergang ¨Tierspurensuche¨ vom Samstag 05.01.2019

Der heutige Naturspaziergang führte uns in einen verschneiten Winterwald. Im dichten Schneegestöber stapften 40 dick eingemummte Personen, darunter eine Schar Kinder, in den märchenhaft anmutenden Wald. Stille empfing die Spazierenden. Kaum ein Piepsen, kaum ein Rascheln war zu vernehmen. Die Spurensuche gestaltete sich entsprechend schwierig, da die Hinterlassenschaften der Tiere, welcher Art auch immer, frisch eingeschneit wurden. Doch was hinterlassen die Bewohner des Waldes für Spuren? Und welche Tiere bewohnen den Hönggerwald? Dies und noch viel mehr wurde in diesem spannenden Naturspaziergang vermittelt.

Der heutige Naturspaziergang führte uns trotz kalendarischem Winterbeginn in den heute von Sonnenlicht durchfluteten Wald mit milden Temperaturen. 21 Personen liessen sich von Dorothee Häberling und Verena Steinmann gleich zu Beginn des Spaziergangs in Adventsstimmung bringen. Im Wald standen vier Adventskerzen, auf denen die Lampions der Physalis die Flammen symbolisierten. Ein schönes Beispiel, wie man mit dem, was im Wald zu finden ist, etwas selber machen kann. Ziel des heutigen Spaziergangs war es, verschiedenes Dekorationsmaterial zu sammeln, um daraus Adventsschmuck herzustellen. Daneben wurde wieder viel Wissenswertes vermittelt, heute passend zum Thema Bäume und Holz.

So erfuhr man, dass die ursprüngliche Waldbewirtschaftung des 13. bis 20. Jahrhunderts, der Mittelwald, im Hönggerwald für Versuchszwecke wieder eingeführt wurde. Der Mittelwald ist ein Wald mit zwei Baumschichten. Das Oberholz liefert das Bauholz; es handelt sich dabei um eine überhältige Bestandesschicht, die aus Kernwüchsen oder aus Stockausschlägen, den so genannten Lassreiteln, entstehen. Es sind dies Eichen, Eschen, Ahorn oder Buchen. Dank dieser Versuchsfläche können heute mächtige Eichen bewundert werden, in deren Rinde es von Leben wimmelt und die vielen Höhlenbrütern in den ausgebauten Astlöchern Schutz und Fortpflanzung ermöglichen. So ist auch der Mittelspecht wieder heimisch geworden im Hönggerwald.

 Neben dem Holz interessieren aber auch die Früchte der Bäume. In diesem Jahr ist bspw. die Samenmenge der Eichen gross, so dass man grosszügig mit Eichelhütchen für den Adventsschmuck bedient wird. Das ist nicht jedes Jahr so, wie Dorothee Häberling den Teilnehmenden erklärte.

Exkursion vom 18. November 2018

Die meisten der 19 Teilehmenden reisten an diesem ersten kalten Tag des Winterhalbjahres gemeinsam über Mittag von Zürich her an. Der erste und der dritte Teil der Veranstaltung fand im Freien statt.

 Zunächst ging es um die Geschichte, den Zweck der Greifvogelstation und um vogelschützerische Aktivitäten. Die Greifvogelstation hat ihren Ursprung 1956, als die Herrin des örtlichen Schlösschens begann, sich verletzter Vögel anzunehmen. Die verletzten Vögel werden behandelt, bis sie in der Freiheit wieder überlebensfähig sind. Meist braucht das nur eine Woche, es gibt aber auch Patienten, die bis zu einem Jahr auf der Station bleiben. Wichtig ist, dass die Tiere nicht an den Menschen gewöhnt werden; sie müssen unbedingt Wildtiere bleiben!

Der heutige Naturspaziergang führte uns in den herbstlichen, kühlen und immer noch sehr trockenen Wald. Auf dem Speiseplan standen heute Pilze. Im Fokus stand dabei nicht, eine Pilzsammlung für ein abgerundetes Menu zusammenzutragen, sondern die Vielfalt der Pilze kennenzulernen. So liessen sich rund 67 Personen von Do Häberling, Lydia Buholzer und This Schenkel in das Reich der Pilze führen.

Viel Unterstützung erhielt der NVV am Herbstarbeitstag. 37 Personen putzten Nistkästen, ernteten Obst, säuberten Wiesen, pflegten Hecken, öffneten einen verlandeten Graben, kochten und …..

Beim abschliessenden Mittagessen herrschte eine gute Stimmung und jede Gruppe berichtete was sie zu den rund 160 geleisteten Arbeitsstunden beitrug. Gemeinsam kann viel erreicht werden!

NVV Höngg und Jonas Landolt luden am 12. Oktober 2018 auf den Albis-Pass ein.

War das jetzt ein „düDluii“ oder doch eher „prrüt-üt“? Das fragten sich gut 30 Vogelinteressierte und blinzelten auf der Albis-Passhöhe in die Morgensonne. Jonas Landolt gelang es dann, diese Frage so zu erläutern, dass wir es nun wussten: es war eine Heidelerche.

Der heutige Naturspaziergang stand - nicht nur wegen des heftigen Windes - schon ganz im Zeichen des Herbstes. Allerdings ist die farbliche Veränderung der Blätter wie auch der Verlust derselben vor allem auch dem heissen und trockenen Sommer geschuldet. Entsprechend der Sonnenscheindauer produzierten die Bäume und Wildsträucher dieses Jahr ihre Früchte und Beeren in grossen Mengen. Die Tafel ist in diesem Herbst also reich gedeckt, was nicht nur die Vögel freut! Doch davon später.

Der Natur- und Vogelschutzverein Höngg lud am 22. September 2018 ins Nuoler Ried ein

Der Bahnhof Lachen SZ machte mit seiner kostenpflichten Toilette gleich etwas Umsatz, als rund 30 Vogelfreunde die S-Bahn aus Zürich verließen. In guter Laune ging es dann schnurstracks durch den mit seinen rund 8600 Einwohner zählenden Hauptortes des Schwyzer Bezirks March, hin zu den weiten Feldern, gesäumt vom Auenwäldchen, Seeanstoß und Bächen.

Es gibt wilde Geschichten über Fledermäuse. So erzählte man sich früher, sie seien Blutsauger, die sich gern in den Haaren von Vorbeigehenden verheddern. Sie seien blind, halb Vogel und halb Maus oder Kröten, die fliegen. Das glaubt heute niemand mehr, aber was weiss man eigentlich über die nächtlichen Flugjäger?

Sehr früh scharten sich sieben Frauen und drei Männer im HB Zürich um Susanne Ruppen, um mit ihr in den Flumserbergen nach Bergvögeln zu suchen.

Als wir den Baumpieper hörten und beobachteten, erfuhren wir, dass alle Pieper in den Himmel aufsteigen, um sich sodann als «Fallschirmchen» - musizierend - wieder auf einem Ast niederzulassen. Auf Höhe der Baumgrenze bekamen wir auch eine Kostprobe des Bergpiepers.

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