Eine so gute Gelegenheit den ersten Adventssonntag im Wald zu erleben gab es schon lange nicht mehr. In den letzten Tagen fällten die Mitarbeiter des Waldrevier Nord viele Nadelbäume, so dass viel frisches Material für Dekorationen zur Verfügung steht. Die Gruppe Naturspaziergänger und Naturspaziergängerinnen musste nicht weit laufen bis zu einem stimmungsvollen Platz, wo die Gruppe als erstes zwei Adventsterne gestaltete. Liebevoll und mit viel Kreativität entstanden dekorative, vergängliche Gemeinschaftswerke.

Eine bestens ausgerüstete Gruppe stieg in Ins aus dem Zug um auf der Wanderung bis nach La Sauge nach Zugvögeln Ausschau zu halten. Eine gemischte Finkengruppe weckte zuerst unsere Aufmerksamkeit. Neben Buch-, Grün- und Bergfinken liessen sich im gleichen Baum auch Wacholderdrossel und Goldammer beobachten. Diesen Vogelarten begegneten wir immer wieder, auch Lerchen und sehr vielen Bachstelzen.

Wo ist der NVV Höngg im Quartier aktiv und was tut er überhaupt? Diese Fragen lockten über 30 Neugierige an den Naturspaziergang an diesem schönen und warmen Herbstsonntag. Angefangen bei den Mehlschwalben im Dorfzentrum über die Aufwertungen im Rebberg Chillesteig bis hin zu den Nistkästen im Hönggerbergwald wurden zahlreiche Themen angesprochen.

Das Nuoler Ried und die Aahoren gelten als wichtiges Rastgebiet für zahlreiche Zugvögel sowie einer Vielzahl von heimischen Vögeln. Anfänglich noch in verhaltenem Masse nahmen die Sichtungen im Laufe des Nachmittags stetig zu. Eine Gruppe von über 60 Grossen Brachvögeln begleitet von vier Kampfläufern rastete gemeinsam auf einer grossen Wiesenfläche. Im Schilf entdeckten wir zahlreiche Braunkehlchen und Steinschmätzer, welche nicht immer leicht auseinanderzuhalten waren.

Bei der Exkursion auf den Chäserrugg waren für einmal nicht die Vögel die grossen Stars.

Herzlichen Dank an Ernst Betschart für die tollen Bilder.

 

Es gehört zu den jährlichen Höhepunkten, wenn die Mehlschwalben in ihren Nestern beobachtet werden können. Die ersten Sommergäste trafen am Karfreitag in Höngg ein, jetzt werden die Jungen grossgezogen und im Herbst fliegen sie wieder nach Afrika.

Knapp 40 Personen trafen sich am 2. Juni, einem wunderschönen Sommerabend, um im Hönggerwald mehr zu erfahren, wie junge Vögel gross werden. In 2 Gruppen konnten sich die Teilnehmenden zuerst informieren, wie die unterschiedlichen Nester aussehen. Rund zwei Wochen sind nötig bis z.B. das unverkennbare Nest der Singdrossel gebaut ist. Am Posten waren auch ein Amsel- und ein Mönchsgrasmückennest und Bilder von weiteren Arten zu sehen. Nach einer Stärkung mit ganz besonderen goldenen Eiern wechselten die Gruppen.

Von Freitag 22. Mai bis am Freitag 29. Mai 2015 reisten 14 Vereinsmitglieder in den Nationalpark Unteres Odertal. Der Start war aufregend, da in Deutschland bei den Bundesbahnen gestreikt wurde. Stefan Hohler, unser Organisator meisterte auch diese Herausforderung, so dass wir bereits am Freitagmorgen auf unseren reservierten Sitzplätzen im überfüllten Zug bis Berlin fahren konnten. Ganz herzlichen Dank für die super Organisation!

Nach einem grauen Regentag klart das Wetter just an diesem Samstagmorgen auf. Dies und die Aussicht auf einen weiteren stimmungsvollen Naturspaziergang lockt 25 Interessierte zum Ausgangspunkt Frankental: Jüngere und ältere Hönggerinnen und Höngger, bekannte und neue Gesichter und sogar Morgenmuffel wie meine Schwester stehen erwartungsfroh um acht Uhr bereit.

Unser Exkursionsziel Klingnauerstausee wurde seinem Ruf als Hotspot der Vogelwelt gerecht. Unsere Gruppe mit 17 Personen, 17 Feldstechern und 4 Fernrohren konnte über 60 verschiedene Vogelarten beobachten.

Trotz Sturmwarnung fanden sich am letzten Sonntag im März zahlreiche vogelbegeisterte Leute ein, die den Vogelstimmen im Hönggerwald lauschen wollten. Der Zaunkönig war bereits gross angekündigt worden und dann auch einer der ersten Vögel, den man hören konnte.

Der Titel passte genau zu unserem Ausflug. War es zuerst noch grau, so kamen später doch einige Sonnenstrahlen durch und trugen dazu bei, die Frühlingsgefühle zu verstärken. Ganz auf Frühling eingestellt war die Vogelwelt. Bereits im Dorf Marthalen, als wir uns in der Bäckerei für die Wanderung stärkten, hörten wir Stare, Meisen und den Vogel des Jahres eifrig singen.

Schwalben waren das Hauptthema an der Generalversammlung des Natur- und Vogelschutzvereins Höngg am 2. März 2015. Die Mitglieder gaben den Startschuss für ein Projekt zur Förderung dieser Höngger Flugkünstler und wählten ein neues Co-Präsidium.

Am Freitag Schneeregen, am Sonntag Schneeregen – aber am Samstag, am Arbeitstag des NVV war es trocken und nicht zu kalt. 15 Personen waren im Einsatz und konnten all die geplanten Arbeiten erledigen.

Am Ruggernweg wurden die Obstbäume geschnitten, die Wildschweinspuren und Mäusegänge eingeebnet und Mist rund um die Bäume verteilt. Die regelmässige Pflege trägt dazu bei, dass Obstgarten und Wiese ein ganz besonders schöner Ort in Höngg sind.

Im letzten Jahr wurden im Rebberg Chilesteig ökologische Aufwertungen umgesetzt. Am Naturspaziergang (Leitung: Benjamin Kämpfen) liessen sich knapp 30 Interessierte über das Projekt aus erster Hand informieren. Der Rebberg ist Teil eines grösseren Grünraums, welcher auch Schrebergärten, das Wettingertobel und dann auch noch den Limmatraum umfasst. Diese Vielfalt an Lebensräumen ist für viele Vogelarten wichtig. Für viele war deshalb eindrücklich zu sehen, wie viele verschiedene Vogelarten bereits im Rebberg beobachtet werden konnten. Darunter waren auch schon sehr seltene Arten wie der Wendehals oder die Zaunammer.

Wo im Mai Gartenrotschwänzchen und Maikäfer zahlreich fliegen

Nach einer gemütlichen Bahnfahrt nach Maienfeld spazierten wir Richtung historisches Städt-chen, wo wir bereits am Eingang die ersten dunklen Vögel auf dem Turm des Schloss Brandis sitzen sahen. Durch die Spektive konnten wir die schwarzen Dohlen mit den hellblauen Augen wunderbar beobachten. In den Gärten im Städtli bekamen wir dann die ersten Gartenrot-schwänzchen zu Gesicht, zum Vergleich sassen Hausrotschwänzchen auf dem Dach. Wir meinten auch den Wendehals gehört zu haben, leider zeigte er sich aber den ganzen Tag nicht.

Im Morgengrauen auf dem Flughafengelände

 

Kurz vor 4 Uhr in der Früh ging es wohl für die meisten los. Kein gemütliches Sonntagsfrühstück!

Um 04:50 Uhr war der Treffpunkt beim Flughafen mit Herr Loosli. Da bekamen wir eine Leuchtweste und einen Badge. Herr Loosli führte uns durch die Sicherheitskontrolle. Mit dem Bus fuhren wir in eine entfernte Ecke des Flughafens.

 

Die Wettergötter meinten es gut mit uns: Wir begannen unseren Naturspaziergang bei strahlendem Sonnenschein Die Singvögel zeigten sich allerdings nicht so häufig, dafür tauchten dann endlich hoch am Himmel doch So gab uns Verena Steinmann viele interessante Informationen zu den Mehlschwalben, machte uns richtig Beschwingt und eilig flüchteten wir uns vor dem losbrechenden Sturm nach Hause. 

Auf dem dritten Naturspaziergang ging es zu den neu gestalteten Limmatauen Werdhölzli am linken Limmatufer.

Exkursion an den Klingnauer Stausee am 9. Februar 2014

Zufrieden verabschiedeten wir uns um 17 Uhr voneinander am Bahnhof Döttingen. Der Klingnauer Stausee bietet einfach ein wahres Feuerwerk an Enten! Schell-, Reiher-, Stock-, Tafel-, Löffel-, Spiess-, Schnatter-, Pfeif- und die aparten Krickenten in grossen Scharen.

Go to top