Der Naturspaziergang vom 2. Oktober 2021 widmete sich ganz dem Thema Hecken. Im Siedlungsgebiet oft auf Form geschnitten, dienen sie als Einfassung von Gärten oder als Sichtschutz. Sie bestehen meist aus einer Gehölzart, z.B. aus Hagebuche, Berberitze, Eibe oder Kirschlorbeer.

Dieser immergrüne Busch ist für die Natur nicht nur wertlos, sondern auch ein grosses Problem. Er verbreitet sich unkontrolliert bis in die Wälder, wo er einheimische Sträucher verdrängt und auch der Bodenvegetation das Licht wegnimmt. Unerwünschte Verbreitung ist bei verschiedenen Ziergehölzen zum Problem geworden, die bei der Gestaltung von Parkanlagen und Gärten eingesetzt wurden.

Einheimische Sträucher bieten für die Natur viel mehr! Die Gruppe lernte verschiedene beerentragende Straucharten kennen. Für die Vögel sind Beeren im Herbst eine beliebte Nahrung, während Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten vom im Herbst blühenden Efeu profitieren.

Der Spaziergang endete bei der Werdinsel, wo der NVV viele verschiedene Straucharten gepflanzt hat und diese auch betreut. Mit der richtigen Pflege kann aus unterschiedlichen, einheimischen Sträuchern eine Hecke geformt werden, welche die vom Menschen gewünschten Funktionen erfüllt und der Natur viel bietet!

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