Exkursion an den Klingnauer Stausee am 9. Februar 2014

Zufrieden verabschiedeten wir uns um 17 Uhr voneinander am Bahnhof Döttingen. Der Klingnauer Stausee bietet einfach ein wahres Feuerwerk an Enten! Schell-, Reiher-, Stock-, Tafel-, Löffel-, Spiess-, Schnatter-, Pfeif- und die aparten Krickenten in grossen Scharen.

 

Für verschiedene TeilnehmerInnen hatte es da die eine oder andere Neuentdeckung darunter, und für alle war die Vielfalt und die Menge ein Erlebnis. Von den herzigen Zwergtauchern am Anfang über Haubentaucher, Möwen, Kormorane, Silberreiher, Graureiher, Schwäne und Teichhühner bis zu den Gänsesägern fast am Schluss ... Die Grossen Brachvögel weckten bei einigen von uns mit ihren Rufen lebhafte Erinnerungen an Ferien im Norden. Und auf einer Wiese entdeckten wir in einer Schar Graugänse auch 2 Nilgänse. Dem Internet entnahm ich am Abend, dass sie tatsächlich ursprünglich aus Afrika stammen, dass sie aber bei ihrer Ausbreitung in Europa nicht überall willkommen sind, da sie anscheinend sehr aggressiv ihr Brutrevier verteidigen, „ohne Rücksicht auf Verluste“ (bei andern Gänsen und Enten). Es sind aber sehr schön gefärbte Vögel – und natürlich für uns eine unerwartete Beobachtung. Ein erlebnisreicher Nachmittag schweisste unser Grüppchen zusammen. Auch das lebhafte Wetter trug dazu bei: Wolken und blauer Himmel, Wind und Sonne – aber kein Regen! In der Welt draussen passierte ebenfalls einiges an diesem Nachmittag: Dario Cologna gewann olympisches Gold und die Masseneinwanderungsinitiative wurde angenommen.

Leitung: Verena Steinmann, Autor: Peter Manz

 

Go to top