Vor gut drei Jahren - im März 2013 - versammelten sich an einem Samstagmorgen gut 20 Mitglieder des Rotaryclubs Zürich-Turicum auf dem Hönggerberg um etwas für die Amphibien zu tun. Zusammen mit dem Natur- und Vogelschutzverein Höngg wurde an zwei Standorten ein kleines Bächlein gestaut, so dass ein kleines Gewässer enstand. Gewässer, in denen dann Grasfrösche und Erdkröten ihren Laich ablegen können.

Die schweisstreibende Arbeit hat sich gelohnt: Diesen Sommer konnten über 70 Grasfrosch-Laichballen gezählt. werden! Ein schöner Erfolg, der zeigt, dass die Grasfrösche auch im Hönggerbergwald wenig geeignete Laichgewässer finden. Umso wichtiger sind die neu erstellten Gewässer. Diese weisen, dank ihrer flachen Ufer und geringen Wassertiefe viel bessere Lebensbedingungen auf als die gut durchströmten, aber kalten Bereiche im Hauptgerinne. Genau solche Situationen suchen deshalb die Grasfrösche Ende Februar oder Anfang März auf um sich fortzupflanzen.

 

 

 

 

 

 

Grasfroschlaich P1030931 kl

Vom neu geschaffenen Gewässer profitieren nicht nur die Amphibien. Auch Graureiher und Stockenten lassen sich jetzt immer wieder dort beobachten. Während der Graureiher es auf die ausgewachsenen Frösche abgesehen hat, fressen die  Enten liebend gern den frisch gelegten Laich. Auch wenn die natürlichen Fressfeinde ihren Anteil holen: Es können genug Kaulquappen schlüpfen und zu jungen Fröschen heranwachsen. Bereits nach einigen Tagen schlüpften die Kaulquappen in grossen Mengen - ein weiteres Zeichen, dass die Qualität des Lebensraums definitiv frosch-freundliche ist!

Vielen Dank an die engagierten Mitglieder des Rotaryclubs Zürich-Turicum, welches dieses Amphibienschutzprojekt überhaupt erst möglich gemacht haben!

 

 

 

 

 

 

 

Graureiher k

 

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