Hier finden Sie ein PDF mit allen Höngger Vogelarten.

Der Buntspecht ist der häufigste Specht in der Schweiz. Durch sein Trommeln an gut hallenden Resonanzkörpern ist er leicht zu erkennen.

Im neuen Brutvogelatlas gehört der Buntspecht zu den Gewinnern. Er ist fast überall häufiger geworden. Die grössten Dichten finden sich in Auenwäldern, in alten Eichen- und Buchenwäldern sowie in alten Parks. Im Kanton Zürich werden auf mehreren Kontrollflächen jährlich die Spechtreviere erhoben (vergleiche Grafik Anzahl Brutpaare). Die Erhebungsmethode erfasst alle Revier markierenden Individuen, währenddem meine privaten Beobachtungen sich nur auf erfolgreiche Bruten beziehen, doch die Tendenzen sind dieselben. Die Vogelwarte erklärt das positive Resultat u.a. mit der Zunahme von Altholz.

Ein Gedächtnis wie ein Häher

Von Rabenvögeln ist allgemein bekannt, dass sie schlaue Vögel sind. Der Eichel- und der Tannenhäher beeindrucken insbesondere durch ihre erstaunliche Gedächtnisleistung beim Wiederfinden von versteckter Nahrung.

Auch für erfahrene Naturbeobachter ist die Sichtung eines Eisvogels jedes Mal etwas Spezielles. Warum er vor allem an klaren Gewässern zu finden ist und weshalb er trotz seines Namens keine grosse Freude an Eis hat, erfahren Sie in diesem Portrait.

Rebbergvogel auf dem Rückzug

Erst vor einiger Zeit nach Mitteleuropa eingewandert, ist der Girlitz heute wieder auf dem Rückzug. In Höngg brüten nur noch wenige Paare - unter anderem im Rebberg Chilesteig.

Der Symbolvogel des NVV Höngg

Die Haubenmeise mit ihrer kecken schwarz-weissen Federhaube ist Symbolvogel des NVV und ein oft anzutreffender Bewohner des Hönggerbergwald, wo er sein Revier ganzjährig verteidigt.

Die schwarz-weiss gestrichelte Haube, die bei der Brautwerbung zum Einsatz kommt, und der charakteristische Ruf, der als „Gürren“ umschrieben wird, sind eindeutige Kennzeichen der Haubenmeise.

Der Hausrotschwanz ist als erfolgreicher Kulturfolger in ganz Europa weit verbreitet und ist ab und zu auch im Winter bei uns zu beobachten.

Der Haussperling - Vom Allerweltsvogel zu einer gefährdeten Art?

Fast überall kommen Spatzen vor und werden doch kaum beachtet. Dabei ist diese Vogelart spannender als man denkt.

Als prominenter Vertreter der Regenpfeifer ist der Kiebitz – dank seines prächtigen Aussehens mit der schwarzen Holle und seines glänzenden Federkleids – den meisten Leuten bekannt und beliebt.

Im Frühling kann man ihn bei auffälligen schaukelnden Balzflügen beobachten, bei dem die Männchen neben akrobatischen Flugmustern fast schon bizarre Rufe von sich geben. Ist das Männchen bei der Balz erfolgreich, wird das Paar ein Bodennest bauen.

Der Kleiber ist ideal an das Leben im Laubwald angepasst. Man kann ihn beobachten wie er senkrecht die Baumstämme hoch und kopfvoran herunterklettert, in einer Baumhöhle nistet, in der Rinde nach Insekten sucht oder Nüsse und Samen einklemmt um sie mit dem Schnabel zu zerkleinern.

Der Kleiber ist weit verbreitet und in zahlreiche Unterarten in Europa, Asien und Nordafrika aufgeteilt. Bei uns sieht man ihn vor allem in Laubwäldern mit Altbaumbestand, wo er in Baumhöhlen und Nistkästen brütet, aber auch in Gärten und Parks. Seinen Nesteingang verkleidet der Kleiber mit Lehm. Dieses Verhalten hat wohl auch zu seinem Namen geführt. Durch das Verkleben isoliert er sein Nest und schützt es vor Fressfeinden und Nistplatzkonkurrenten wie dem Star.

Anfang Mai ist er aus seinem Winterquartier zurückgekehrt. Jetzt erfreut uns dieser Dauerflieger mit seinen akrobatischem Geschick hoch in den Lüften.

Schwalben bringen Glück ins Haus

April – die Mehlschwalben sind zurück!

Der Mittelspecht ist in der Schweiz lediglich noch mit ca. 800 Brutpaaren vertreten. Man kann ihn im Hönggerbergwald mit etwas Glück und Ausdauer antreffen oder zumindest seinen charakteristischen, quäkenden Ruf hören.

 Wie sein Name erahnen lässt, ist der Mittelspecht grössenmässig zwischen seinen nächsten Verwandten dem Klein- und dem Buntspecht einzuordnen. Der Mittelspecht ist ein eher seltener schwarz-weiss-rot Specht mit Verbreitung im Mittelland und Jura. Als gefährdete Art zählt er zu einer der Prioritätsarten. Dabei ist er wegen seiner heimlichen Lebensweise nicht immer einfach zu finden. So versuchen Ornithologen mit Klangattrappen, welche den territorialen Ruf des Spechtes abspielen, eine Antwort zu provozieren um seine Anwesenheit nachzuweisen.
Der Mittelspecht hat sich auf alte Laub- und insbesondere Eichenwälder spezialisiert, wo er grossräumige Reviere besetzt. Sein Ruf zur Revierverteidigung ist kicksend und kann, im Gegensatz zu anderen Spechtarten, öfter gehört werden als sein Trommeln. Mit seinem eher schmächtigen Schnabel schlägt er Baumhöhlen in morsches Holz, die ihm in der kommenden Brutsaison als Nest dienen. Seinen schmalen Schnabel gebraucht er auch um geschickt an und unter der Baumrinde nach kleinen Arthropoden, wie Insekten und Spinnetiere, zu stochern. Von seiner Anwesenheit können zahlreiche andere Tierarten profitieren. So gibt es eine Vielzahl von Nachmietern, die von den Spechthöhlen Gebrauch machen. Neben Wildbienen bewohnen selten auch einmal Meisen und Kleiber diese Baumhöhlen.

Der Neuntöter ist bekannt als skrupelloser Jäger, der Grossinsekten und sogar Kleinsäuger tötet und aufspiesst. Durch seinen vielfältigen Speiseplan und seine Habitatsansprüche ist er eine wichtige Zeigerart für eine hohe Biodiversität.

Im Winter erfreut sie uns in zahlreicher Schar mit ihrem Besuch. Die Reiherente ist gut bekannt und leicht zu erkennen an ihrem reiherartigen Federschopf.

Die Ringeltaube hält Einzug in unsere Nachbarschaft. Früher bei uns nur in Wäldern anzutreffen hat sich die Ringeltaube in den letzten Jahren weit ausbreiten können und ist nun immer öfter auch in Städten zu beobachten.

Der erfreuliche Anstieg der Trauerschnäpper hierzulande seit Anfang des letzten Jahrhunderts ist wohl vor allem Nisthilfen zu verdanken. Auch in unseren Nistkästen beim Ruggernweg hat seit längerem wieder ein Paar gebrütet. Sie sind jedoch klar im Nachteil gegenüber Meisen, da sie erst relativ spät aus ihrem Winterquartier in Westafrika zurückkehren.

Meist ist eine Wacholderdrossel nicht alleine anzutreffen. Sie sind sehr gesellig und brüten als einzige heimische Drosselart auch gerne in kleineren Kolonien.

Die Wacholderdrossel ist ein sehr geselliger, farbenfroher Vogel, der, wie es scheint, sein eher spärlich ausgeprägtes Gesangsrepertoire mit Schönheit wettmachen will. Man erkennt ihn gut am grauen Kopf und im Flug am hell leuchtenden Bürzel, die den rötlich braunen Rücken und den satt gelben Schnabel kontrastieren. Auch die für viele heimische Drosseln typische dunkel gefleckte Brust ist bei ihr schön ausgeprägt.

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